Autor Thema: Asuras und Weden.  (Gelesen 21036 mal)

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Klingsor

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #45 am: 24. 04. 2008 | 22:25:27 »
Ich arbeite doch nicht gegen euch, Albert! Ich möchte doch nur Fairness, und diese sehe ich derzeit - seit fast einem Jahr - nicht!

Ich bin ein Mensch und kein Roboter - ich habe Gefühle und Empfindungen und bin nicht resistent gegen Angriffe, die hier doch ganz massiv stattfinden. Was soll ich noch "Produktiv" beitragen, wenn all meine Aussagen seit fast einem Jahr zerrissen werden? Es geht doch gar nicht mehr um meine Aussagen im Buch oder hier in den unterschiedlichen Threads, sondern lediglich darum, mich aus meiner Reserve zu locken, um mich und meine Erfahrungen zu sezieren...

Ich bin von meinem Wesen her ein sehr zugänglicher Mensch - aber der Zugang wird irgendwann gesperrt!

LG

Klingsor

Offline emander

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #46 am: 24. 04. 2008 | 23:03:16 »
Hallo zusammen,

Zitat von: Albert
Das Steiner-Zitat bezieht sich nicht auf die Asuras

Nicht? Das wird aber zumindest im Kontext der Quelle suggeriert. Wie auch immer, das "moderne" Bild der Asuras kommt bereits in der Anthroposophie vor und die ist bald 1. Jahrhundert alt. Steiner wurde stark von Helena Blavatsky beeinflusst, möglicherseise hat sie ja bereits von den Asuras in esoterischem Sinne gesprochen.
Ich denke, Albert kennt sich da möglicherweise besser aus.

Lieben Gruß
Emander

Offline Albert

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #47 am: 24. 04. 2008 | 23:17:14 »
Zitat
Ich arbeite doch nicht gegen euch, Albert! Ich möchte doch nur Fairness, und diese sehe ich derzeit - seit fast einem Jahr - nicht!

Wir haben über ein Jahr an diesem Thread doch nicht mehr gearbeitet. Ich war ja nicht mal mehr präsent hier. Das Forum war doch quasi tot.

Die damalige Unfairness habe ich nicht gutgeheißen, das kannst Du doch im Thread selber nachlesen. Und ich heiße auch die erneute nicht gut. Ich weiß nicht, warum Du nun ausgerchnet mir unterstellst, ich sei der Unfairste. Welche Logik soll das denn sein?

Aber Fakt ist, dass Du eine andere Vorstellung von Buchkritik hast als wir. Und das ist die Crux.
Wenn ich ein Buch schreibe - und ich schreibe an einem, und Aufsätze sind schon veröffentlicht -, dann muss ich es hinnehmen, dass  Leute meine Gedanken analysieren. Und ich muss es hinnehmen, dass sie überprüfen, ob ich von mir genannte Fakten nur erfunden habe oder ob sie wirklich vorhanden sind.

Ich kann den Leuten nicht sagen: ich bin auch nur ein Mensch, ich mache auch Fehler.
Das stimmt zwar, aber dann muss ich mein Buch überarbeiten. Wenn das Buch eine ISBN-Nummer hat, dann habe ich es dem Publkium zum Fraß vorgeworfen, es gehört mir nicht mehr. ich kann nicht sagen: Hört auf, Leute, mir nachuweisen, dass ich gelogen habe, es tut mir so weh, wenn ihr mir das aufdeckt.

Verstehst du, was ich meine? Wenn ich Dein Buch analysiere, dann will ich wissen, ob es den M.O.H.L.A. gab oder nicht, Falls es ihn nicth gab und ich zur Erkenntnis komme, hier liegt eigentlich gar kein Tatsachenbericht vor, sondern ein fiktiver Roman, der Wahrheiten auf anderer Ebene als der faktischen enthält, dann lege ich den Maßstab eines fiktiven Romans an, und schon ist die Sache ganz anders.

Ich schreibe selber Romane und würde gerne mal einen über einen fiktiven Orden schreiben. Und wenn die Leute auf die Idee kommen, der Orden existiert wirklich, dann wäre ich stolz, dass ich so glaubhaft geschrieben habe.
Prekär wird es nur dann, wenn ich auch in der Realität behaupte, diesen Orden gibt es, aber es gibt halt nur keine Nachweise.

Und selbwt, wenn ich in der ersten Auflage wirklich behaupten wollte, dass es diesen Orden gibt, dann kann man das ja widerrufen und das Ganze als fiktiv erklären. Keiner muss keine Fehler machen, wie es in Deinen 12 Punkten heißt. Aber irgendwann müssen die Wahrheiten auf den Tisch.

Denn sonst schmerzen die Rezensionen zu sehr.

Noch einmal: ich kann nachempfinden, wie sehr Dich hier einiges schmerzt, und es war nicht in Ordnung, zu sagen, dein Buch sei das Papier nicht wert, auf dem es gechrieben steht - wenn man das Buch selber nicht gelesenhat. Auch wenn der Spruch nicht von mir stammt und ich ihn wahrscheinlich nie sagen würde: ich versichere Dir, der das gesagt hat, meinte es nicht so.

Tortdem musst Du mit der Möglichkeit leben, dass das Buch dem Anspruch, den es selber aufstellt, in den Augen anderer nicht genügt. Meine Güte, wer setzt nicht schon mal was in den Sand. Aber ständig den Beleidigten spielen, stattzu akzeptieren, dass die Leser das Recht haben, das Buch für unzulänglich zu halten, ist keine würdige Haltung. Und keine produktive.



Zitat
Es geht doch gar nicht mehr um meine Aussagen im Buch oder hier in den unterschiedlichen Threads, sondern lediglich darum, mich aus meiner Reserve zu locken, um mich und meine Erfahrungen zu sezieren...
Nein. Das ist ein klein wenig paranoia, Alf. Deine Erfahrungen interessieren hier vermtlich jeden.
Aber Du verkaufst sie als das einzigartig Große. Und es ist das, was verstimmt. Du solltest es auch mal von der anderen Seite sehen. Viele brauchen gute Bücher über Lebenserfahrung. Aber dann muss man ein Buch über Lebenserfahrung schreiben und nicht über einen uralten Orden, dessen einziger Zeuge zufällig gestorben ist und dessen Archive zusätzlich nicht gezeigt werden können.

Wie willst Du Misstrauen bei dieser heutigen Esoterik-Szene verdenken, wo andauernd irgendwelcher Mist einem aufgeschäwätzt werden soll?
 

Lass es uns noch einmal versuchen, Klingsor. Und mit einem besseren Start. Begreife bitte die Zweifel, die vorhanden sind, wenn wir Dein Buch durchgehen, und antworte uns ehrlich. Dann können wir auch wirklich zusammenarbeiten.
Eventuell könnten wir WGS - in diesem einen Fall - darum bitten, von den Gästen abgeschirmt zu sein. Das würde in dem Fall sogar ich befürworten. Übrigens bin ich Inken, falls Du es noch nicht weißt. Ich möchte, dass wir ganz ehrlich miteinander neu anfangen. Und ich leide im Moment mit Dir mit, glaube es mir.

Offline emander

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #48 am: 24. 04. 2008 | 23:40:47 »

Zitat von: Albert
Auch wenn der Spruch nicht von mir stammt und ich ihn wahrscheinlich nie sagen würde: ich versichere Dir, der das gesagt hat, meinte es nicht so.

Zitat von: Ich selbst
ich gebe zu, dass ich etwas zu provokant war mit meiner Aussage und ich möchte mich dafür in aller Form entschuldigen. Mein Urteil zu dem Thema ist aufgrund des Thalus-Threads hier im ASA entstanden und ich wollte dich dazu animieren, deine Theorien hier zu untermauern.

Lieben Gruß
Emander

Klingsor

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #49 am: 25. 04. 2008 | 10:07:51 »
Natürlich ist die Bezeichnung „Asura“ Jahrtausende alt und sie hat niemand erfunden – es ist ein Wort wie „Hunger“ oder eben auch wie ein x-beliebiges. Woran ihr euch aufhängt…

Wie das Wort „Geheimorden“ schon besagt, war er nur im Geheimen und im Geheimen gibt es auch keinen öffentlichen Nachweis. Es sei denn, ein ehemaliges Mitglied plaudert nach der Auflösung des besagten! Es gibt Geheimdienste auf der Erde, von denen wir nichts wissen, bis irgendwann mal jemand aus diesen Reihen plaudert; mit dem Unterschied, wenn der Dienst noch besteht, wird das dem Plauderer nicht gut bekommen!

Falls es für euer Selenheil und Diskussion besser ist, dann nennt den MOHLA eben, wie ihr wollt. Insgesamt geht es um die Aussagen im Buch und um die Aufklärung, dass jegliche Geheimhaltung eine Art Verschwörung darstellt und diese Anlass zu dümmsten Spekulationen geben. Eine Verschwörung wird nur dann zu einer, wenn Menschen sie dazu hochstilisieren und eben dieses hinein interpretieren.

Was bisher an Kritik kam, war nicht inhaltlicher Relevanz, sondern lediglich die sich im Kreis drehende Frage, ob der Autor schwindelt und wenn, warum, usw. Frater Thalus von Athos war mein Ordensname, den ich dazu gebrauchte, um einen nicht genannten Mentor (er will das nicht) vorzustellen, der tiefste Erkenntnisse hat. Im Buch „Das Portal“ (das noch in Fertigstellung ist) wird diese Scharade gelöst.

Was die Kontakte mit Innererde und Anderweltlern betrifft, habe ich gar nicht das Bedürfnis, dass mir das, außer den anderen Kontaktler, jemand abnimmt. Mir sagte einmal ein Freund: „Für dich ist das wie normales Autofahren – für andere unmöglich nachzuvollziehen“. Das weiß ich und deshalb ist es müßig von meiner Seite her, das beweisen zu wollen.

Also, analysiert und sagt mir am Ende, zu welchem Ergebnis ihr gekommen seid. Nicht, dass davon meine nächsten Buchprojekte abhingen, aber letztlich für mich interessant zu erfahren, was die Menschen so an meinem Buch reizt…Und was Menschen dazu veranlasst, mir z.B. zu schreiben, das, was ich schreibe, dürfe ich so nicht tun – ich solle doch lieber alles in eine Geschichte verpacken…

Schönen Tag noch,

Klingsor

Offline Albert

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #50 am: 25. 04. 2008 | 13:42:10 »
Zitat
Was bisher an Kritik kam, war nicht inhaltlicher Relevanz, sondern lediglich die sich im Kreis drehende Frage, ob der Autor schwindelt und wenn, warum, usw.

Kritik bedeutet in meiner Sprache: Analyse eines Buches.
Da wir ja noch gar nicht angefangen haben mit dieser Analyse, kann natürlich auch noch nicht viel gekommen sein.
Aif welche Weise das Buch besprochen wird, liegt im Ermessen des Rezensenten. Ziel ist dabei - wie in sämtlichen Buchkritiken - den Inhalt, die Aussage, den Stil, das innewohnende Weltanschauliche etc. herauszuarbeiten und so die Leserschaft, die das Buch nicht kennt, darüber zu informieren.
Damit auch dies nicht einseitig geschieht, gibt es zumeist - bei relevanten Büchern - viele Rezensenten. Jede größere Tageszeitung schreibt dann eine Rezension, und diese können sich sehr unterscheiden. Der Leser hat dann die Möglichkeit, zu vergleichen.


Zitat
Frater Thalus von Athos war mein Ordensname, den ich dazu gebrauchte, um einen nicht genannten Mentor (er will das nicht) vorzustellen, der tiefste Erkenntnisse hat. Im Buch „Das Portal“ (das noch in Fertigstellung ist) wird diese Scharade gelöst.

Okay. Aber da ist der geneigte Leser nun aufgerufen, an diesen Mentor zu glauben oder ihn für für erfunden zu halten. Diese Unsicherheit wird - für den geneigten Leser - das ganze Buch überschatten, da eben solche Behauptungen in der Szene normal sind. Du wirst nicht verhindern können, dass die Glaubwürdigkeit da von vornherein in Frage gestellt wird.


Zitat
Was die Kontakte mit Innererde und Anderweltlern betrifft, habe ich gar nicht das Bedürfnis, dass mir das, außer den anderen Kontaktler, jemand abnimmt. Mir sagte einmal ein Freund: „Für dich ist das wie normales Autofahren – für andere unmöglich nachzuvollziehen“. Das weiß ich und deshalb ist es müßig von meiner Seite her, das beweisen zu wollen.

Dann wirst Du damit leben müssen, dass man Dir Dein Buch nicht abnimmt. Warum also gibst Du Dich damit nicht zufrieden, falls man nicht viel davon hält?


Zitat
Also, analysiert und sagt mir am Ende, zu welchem Ergebnis ihr gekommen seid.

Das wird dann ja in dem entsprechenden Thread stehen. Er wird ja nun wohl - für jeden lesbar - offen bleiben, und es ist Dir unbenommen, dort zu lesen.



Zitat
Nicht, dass davon meine nächsten Buchprojekte abhingen, aber letztlich für mich interessant zu erfahren, was die Menschen so an meinem Buch reizt…

Ja, im negativen wie im positiven Sinne.
Ich kann nur aus meiner persönlichen Beboachtung sagen: unser kleiner Kreis hier hatte vor einem Jahr darum einen Thread dazu eröffnet, weil in einem Forum Werbung für dieses Buch gemacht wurde und manche die Hoffnung hatten, dass nun endlich mal was Vernünftiges auf den Markt kommt und nicht der hunderste Aufguss von immer dem Gleichen.
Es kamen dann gleich Zweifel, dass hier was - inhaltlich - Neues vorliege. Und so wurde der Entschluss geboren, zu überprüfen, ob hie etwas Neues und für den Leser Gewinnbringendes vorliegt. Mit aller Bescheidenheit, so, wie es uns Normallesern zu Gebote steht.



Zitat
Und was Menschen dazu veranlasst, mir z.B. zu schreiben, das, was ich schreibe, dürfe ich so nicht tun – ich solle doch lieber alles in eine Geschichte verpacken…

Ich erwarte von einem, der Bücher schreibt, dass er fähig ist, zu lesen. Hier beweist Du, dass Du nicht vernünftig lesen kannst. Oder aber, dass Du bewusst verdrehen willst. Das ist eine Masche, die ich nicht abkann. Und das ist der Alf, der gerne noch mal schnell mit dem Hinterbein ausschlägt,  wenn keiner mehr damit rechnet.

Und Du wunderst Dich, dass Du so unsympathisch rüberkommst?



Offline Albert

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #51 am: 25. 04. 2008 | 15:46:38 »
So, und nun hoffe ich, dass wir zum Threadthema zurückkehren können.

Das Threadthema habe ich jetzt in dem ersten post dieses Threads spezifiziert, der Titel des Threads ist ein wenig zu allgemein, so war er eigentlich nicht gedacht.


Zitat
Emander:

Zitat
Albert;
Das Steiner-Zitat bezieht sich nicht auf die Asuras

Nicht? Das wird aber zumindest im Kontext der Quelle suggeriert.

Hier nochmal das Steiner-Zitat:

"Es wird nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes, aber eine Art von Verbot für alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu zu unterdrücken."
Rudolf Steiner. 4. April 1916, GA Nr. 167.

Was genau es belegen soll, ist zu diesem Zeitpunkt nur zu vermuten. Darum ist es besser, dass wir das vertagen, bis wir an diese Stelle kommen, meine ich.


Zitat
Wie auch immer, das "moderne" Bild der Asuras kommt bereits in der Anthroposophie vor und die ist bald 1. Jahrhundert alt.

Das ist natürlich richtig, und diese Spur lohnt sich wirklich zu verfolgen. Vielleicht hat Steiner die moderne Esoterik ja viel mehr beeinflusst, als ich bisher glaubte. Und vielleicht stammt das von mir konstatierte  "Allgemeinwissen" von daher. Jedenfalls habe ich einige Links mittels google gefunden, die immer Steiner zitieren.


Zitat
Steiner wurde stark von Helena Blavatsky beeinflusst, möglicherseise hat sie ja bereits von den Asuras in esoterischem Sinne gesprochen.

Auf diese Idee war ich auch schon gekommen  :), das gälte es zu überprüfen.

----- Volltreffer, emander! In "THE SECRET DOCTRINE (1888)"  kommt der Begriff Asuras - schätzungsweise - an die 60 Mal vor.

Ich habe sie jeweils markiert, so das man jetzt "nur" noch durchlesen müsste, in welchem Kontext der Begriff jeweils gebraucht wird.


Zitat
Ich denke, Albert kennt sich da möglicherweise besser aus.

Bei Steiner schon, aber auch da müsste ich die entscheidende Schrift wieder nachlesen. Ich werde versuchen, sie rauszusuchen. Die Steiner-Schriften sind fast alle oder gar alle online legal erhätlich. Das erleichtert die Arbeit, man kann rasch die Stichworte herausfinden.

Ach, ich sehe grad, auch die "Geheimlehre" von Blavatsky, Übersetzung von THE SECRET DOCTRINE, beide Bände, ist legal online herunterladbar. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Helena_Petrovna_Blavatsky, unte bei den Weblinks.

Blavatsky habe ich bisher - bis auf Auszüge - nie gelesen.
Aber es ist nun schon äußerst spannend, herauszufinden, ob Steiner sich völlig mit Blavatsky deckt, wo er sie weiterentwickelt hat und in welcher Weise beide Autoren sowohl auf esoterische als auf die, die die Frage nach der Wirksamkeit von Außerirdischen auf unsere Welt thematisieren, beeinflusst haben.

Na, dann mal in die Hände gespuckt. *brille aufsetz*

Offline WGS

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #52 am: 25. 04. 2008 | 16:54:29 »
Wir haben über ein Jahr an diesem Thread doch nicht mehr gearbeitet. Ich war ja nicht mal mehr präsent hier. Das Forum war doch quasi tot.
Die damalige Unfairness habe ich nicht gut geheißen, das kannst Du doch im Thread selber nachlesen. Und ich heiße auch die erneute nicht gut. Ich weiß nicht, warum Du nun ausgerechnet mir unterstellst, ich sei der Unfairste. Welche Logik soll das denn sein?

Hm, der Thread ist einst entstanden, weil ich und paar andere aus nichtigen Anlass woanders als Asuranische Teufel beschimpft wurden und aufgrund der Darstellungsweise da einst, einige wissen wollten was da echt dahinter steckt. Da auch ich da massiv Prügel einstecken musste, hab ich das damals im Bau befindliche Forum in der damaligen Form verwendet um etwas Klarheit in diese Geschichte zu bekommen. Das sind aber alte Hinterlassenschaften aus der Geschichte des Forums, das jetzt existiert seit Nov 07 und nicht früher und war bis vor paar Wochen noch tot.
Auch ich finde eine genaue Analyse des ganzen sehr gut und würde das begrüssen und unterstützen. Bezug Kontaktler, ich kenn einige selber und deren Darstellungen weichen etwas von dem im Buch genannten ab.

Bayrische Grüsse
WGS
PS: Das der Thread damals eingeschlafen ist lag unter anderen auch daran das ich nen schweren Unfall hatte. Das Forum war damals nicht in der Breite aktiv, was auch an der Struktur des Forums lag.
Einen Weg, einmal eingeschlagen, gilt es zu Ende zu gehen. Eine Welt die aufgehört hat, sich zu verändern, hat aufgehört lebenswert zu sein.
Neid und Gier, diese Attribute können in kleinen Dosen hilfreich in der Evolution sein, geraten sie außer Kontrolle sind sie der Anfang vom Ende von Allen!!

Offline Albert

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #53 am: 25. 04. 2008 | 17:17:07 »
Zitat
Hm, der Thread ist einst entstanden, weil ich und paar andere aus nichtigen Anlass woanders als Asuranische Teufel beschimpft wurden

Das nun wusste wiederum ich nicht. Inzwischen haben wir uns ja auch längst  - stillschweigend - auf eine Diskussionsebene  geeinigt, wo Diffamierungen nicht stattfinden sollen.
Was nicht heißt, dass im Eifer des Gefechts nicht schon mal trotzdem solche Worte fallen können. Hier scheinen einige sehr heißblütig zu sein, mich eingeschlossen.
Ich habe in den letzten beiden Wochen aber festgestellt, dass man mit solchen  Differenzen umgehen oder nicht so wichtig nehmen kann, wenn ein Grundvertrauen hergestellt worden ist. Wenn man einander wieder rasch "zur Ordnung" rufen kann, ist das ein gutes Zeichen. Wenn dies aber nicht gelingt, wird es haarig.



Zitat
PS: Das der Thread damals eingeschlafen ist lag unter anderen auch daran das ich nen schweren Unfall hatte. .

Von diesem schweren Unfall wusste ich ebensowenig. Man sollte vielleicht etwas mehr miteinander reden...

Offline emander

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #54 am: 25. 04. 2008 | 22:38:35 »
Hallo zusammen,

Zitat von: Albert
Hier nochmal das Steiner-Zitat:

"Es wird nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes, aber eine Art von Verbot für alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu zu unterdrücken."
Rudolf Steiner. 4. April 1916, GA Nr. 167.

Was genau es belegen soll, ist zu diesem Zeitpunkt nur zu vermuten. Darum ist es besser, dass wir das vertagen, bis wir an diese Stelle kommen, meine ich.

Also manchmal bin ich ja etwas schwer von Begriff, aber dieses Zitat oben habe ich doch garnicht gepostet. Ich habe folgendes gepostet:

Zitat von: Emander
Die Wesenheiten, die das Christus-Prinzip zum Führer haben, suchen die Erde für sich zu gewinnen, aber auch die anderen, feindlichen Wesenheiten suchen die Erde an sich zu reißen." (Lit.: GA 93a, S 149)

...und das bezog sich in der Quelle eben auf die Asuras. Nichtsdestotrotz, Blavatsky hat vorher wohl schon von Asuras gesprochen. Lass und mal die vorgeschlagenen Texte vornehmen.

Lieben Gruß
Emander


Offline Albert

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #55 am: 25. 04. 2008 | 23:02:32 »
emander:

Ich hatte Rudolf Steiner ins Spiel gebracht, weil Thalus ein Steiner-Zitat hinten in seinem Anhang gebracht hat.

Daraufhin hast Du ein Zitat von Steiner gebracht, wo die Asuras vorkamen.

Und ich dann habe gesagt, dass das Steiner-Zitat, das Thalus gebracht hat, sich nicht auf die Asuras bezog, und habe als Beleg dieses von Thalus gebrachte Steiner-Zitat abgetippt. Damit wollte ich nachweisen, dass Thalus den Steiner nicht in Bezug auf die Asuras zitiert hat, sodass keineswegs wegen dieses seines Steinerzitats unterstellt  werden kann, dass Thalus  sich auf die Asuras-Vorstellung von Steiner bezieht.

Nun verstanden?  :)


Aber wurscht, eine Spur haben wir dadurch ja gefunden. Ich bin auch für Blavatsky als erstes. Trotzdem werde ich gelegentlich die Steinerschen Werke raussuchen, in denen er über das Thema schreibt.

Offline emander

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #56 am: 25. 04. 2008 | 23:31:41 »
Jau :kopfwand:

Lieben Gruß
Emander

Klingsor

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #57 am: 26. 04. 2008 | 16:00:42 »
Also, um das hier  :kopfwand: etwas weniger schmerzhaft zu gestalten:

Die Bhagavad-Gita geht ausführlich auf die Charaktereigenschaften der Asuras ein: "Wer mit Eigenschaften wie Stolz, Selbstgefälligkeit, Zorn, Grobheit und Unwissenheit geboren wird, zählt zu den Asuras." (Bhagavad-Gita 16.4)
"Sie wissen nicht, was getan werden muss und was nicht getan werden darf. In ihnen ist weder saucam (innere geistige Sauberkeit), richtiges Verhalten, noch Wahrheit zu finden." (Bhagavad-Gita 16.7)
"Sie sagen, das Universum sei unwirklich, ohne Grundlage und ohne Schöpfer, es sei grundlos entstanden. Das Universum sei lediglich ein theoretisches Modell lustbetonter Menschen." (Bhagavad-Gita 16.8) (Hier beschreibt Krishna die Gedankenprozesse der Asuras.)
"Indem sie bei solchen Ansichten Zuflucht nehmen, voller Laster, verkommen und unintelligent, beschäftigen sie sich mit gewalttätigen Handlungen. Solche Menschen sind dazu geboren, Zerstörung in die Welt zu bringen." (Bhagavad-Gita 16.9)
Für Asuras ist die Befreiung aus dem Kreislauf von Geburt und Tod sehr schwer. Weil sie durch ihr Handeln immer wieder durch den Mutterleib anderer Asuras geboren werden, fallen sie nach und nach in die dunkelsten Bereiche des Daseins, wie von Krishna in den Versen 16.16-20 dargelegt wird.
"Es gibt drei Tore, die zu diesem höllischen Dasein führen. Es ist Lust (kama), Zorn (krodha) und Gier (lobha). Diese drei Dinge sollte man aufgeben, denn sie führen zur Erniedrigung des Selbst (Atman)." (Bhagavad-Gita 16.21)

LG

Klingsor

Offline Albert

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #58 am: 26. 04. 2008 | 16:30:13 »
Dass altes mythisches Denken die Götter verkörpert glaubte, ist unbestritten. Die Frage ist aber, über welchen Kanal das gesamte aufklärerische Denken in Europa in bestimmten Kreisen wieder über Bord geworfen wurde, man diese mythischen Figuren - ab Ende 20. Jahrhundert - nicht mehr als Teil der Psyche, als psychische Archetypen sah, sondern sie erneut leibhaftig glaubte.

Die Bhagavad-Gita scheint aber auf die Theosophie großen Einfluss genommen zu haben, sodass auch hier eventuell verfolgt werden kann, wie sich das Denken des 20./21. Jahrhunderts entwickelte. Danke für den Hinweis auf die Bhagavad-Gita und die Zitate.

Klingsor

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Re: Asuras und Weden.
« Antwort #59 am: 26. 04. 2008 | 17:42:17 »
Viele Psychologen und sensitive Spiritisten haben im 19 Jahrhundert vermehrt innerhalb menschlicher Vorkommnisse und Verhaltenweisen geforscht und kamen zu dem Ergebnis, dass ein Teil der Menschheit exakt asurische Verhaltensmuster aufzeigen. Einige gingen dazu über, diese Menschen als inkarnierte Asuras zu erforschen und kamen zu dem Ergebnis, dass die Dämonologie der Christentums mit den indischen Asuras gleichzusetzen sind - dass es sie als Menschen inkarniert gibt.

Sigi Freud versuchte diesen "Archetypus" abgeschwächter zu definieren, aber es gelang ihm nicht völlig. Und auch der spätere C.G.Jung griff die unterschiedlichsten Archetypen wieder auf und setzte sie mit menschlichen Charakteren gleich. In verschiedenen Geistesschulen verglich man diese mir alten Schriften über Kriege, Götter und Engel, und kam zu dem Schluss, es handelt sich hierbei um bestimmte Gruppierungen gefallener Engel, die von anderen Welten kommen.

LG

Klingsor