Autor Thema: Wacht auf, Verdammte dieser Erde...  (Gelesen 2853 mal)

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Offline Der Clown

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Wacht auf, Verdammte dieser Erde...
« am: 25. 11. 2007 | 19:42:59 »
Ihr werdet mich vielleicht für verrückt erklären - das bin ich gewohnt  :) Ihr werdet mich vielleicht auch fragen, was haben diese Liedtexte mit dem Thema hier zu tun? Glaubt mir, sehr viel! Abwegig? Nein!

Zuerst einmal die Liedtexte, die ich für aktueller denn je halte:
Zitat
Die Internationale

(Deutscher Text von Emil Luckhardt,
Musik von Pierre Chrétien de Geyter)


Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht, wie Glut im Kraterherde,
nun mit Macht zum Durchbruch dringt!
Reinen Tisch macht mit den Bedrängten, 
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger!
Alles zu werden, strömt zu Hauf!

(Refrain)

"Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
die Internationale
erkämpft das Menschenrecht."
(wird wiederholt)

Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun.
Uns aus dem Elend zu erlösen, 
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: Des Armen Rechte!
Leeres Wort: Des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte!
Duldet die Schmach nun länger nicht!
Völker, hört die Signale!...

In Stadt und Land, Ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste der Partei'n,
die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein!
Unser Blut sei nicht mehr der Raben
und der nächt'gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben,
dann scheint die Sonn' ohn' Unterlass!
Völker, hört die Signale...

~ ~ ~

Brüder zur Sonne, zur Freiheit

(Text von Leonid Petrowitsch Radin, 
Melodie einer alten russischen Volksweise)


Brüder, zur Sonne, zur Freiheit,
Brüder, zum Lichte empor!
- Hell aus dem dunklen Vergangenen
leuchtet die Zukunft hervor. -
(-wird wiederholt-)

Seht, wie der Zug von Millionen
endlos aus Nächtigem quillt!
- bis Eurer Sehnsucht Verlangen
Himmel und Nacht überschwillt! -
Bis Eurer...

Brüder, in eins nun die Hände,
Brüder, das Sterben verlacht!
- Ewig der Sklaverei ein Ende,
heilig die letzte Schlacht! -
Ewig...

Brechet das Joch der Tyrannen,
die uns so grausam gequält!
schwenket die blutroten Fahnen
über die Arbeitswelt!
schwenket...


Die Sklaven der Finsternis sind alle Menschen, ob arm, ob reich! Der Hunger ist der Hunger nach Liebe und Geistigem Wissen, nach Wahrhaftigkeit. Das Recht bedeutet unser Recht auf das Leben unseres eigentlichen Potentials, unserer Selbstbestimmung. Zum Nichts machen uns die Wesen der Finsternis durch Ausbeutung unserer Energien, denn unser eigentliches Potential übersteigt unsere Vorstellung: Wir sind alle Lichtwesen, Kinder des Lichts und der Liebe, Engel - mit all deren Fähigkeiten und Möglichkeiten! Die Finsternis hält die Menschen unmündig, denn sie manipuliert uns von innen und außen. Wir sind überwiegend fremdbestimmt und wissen es nicht einmal! Geködert mit Geld und Macht, verlockt durch grelle, bunte Bilder wird uns suggeriert, wir wären frei und unabhängig, wir wären groß durch Besitz, durch bestimmtes Verhalten, durch Konsum. Aber das ist Lüge, denn Wesen der Finsternis flüstern uns ein, was wir sagen und denken sollen; das Fernsehen und die übrigen Medien geben uns vor, wie wir fühlen und denken sollen, welche Ansichten und Überzeugungen wir haben sollen. Und die Menschen, die das machen, sind auch fremdbestimmt...

Vor der "Heiligen Letzten Schlacht", die hier besungen wird, steht die Menschheit heute! Die "blutroten Fahnen" symbolisieren das Leben, denn das Blut und seine Farbe sind Symbol für Lebensfreude, für Leben an sich. In der bevorstehenden Revolution des Lichts und der Liebe wird kein Blut vergossen - sie bringt das Leben! Und die Menschen können das Sterben verlachen, weil sie wissen, es ist nur der Übergang zur Welt des Lichts - es ist die Heimkehr...

Wohin dies alles führt, sagt uns dieser, ebenfalls sehr revolutionäre Liedtext:
Zitat
Ode an die Freude

(Text von Friedrich von Schiller,
Musik von Ludwig van Beethoven)


Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, Dein Heiligtum!

Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt;
Alle Menschen werden Brüder,
Wo Dein sanfter Flügel weilt.

Wem der große Wurf gelungen,
eines Freundes Freund zu sein,
Wer ein holdes Weib errungen,
mische seinen Jubel ein!

Ja, wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund.

Freude trinken alle Wesen
An den Brüsten der Natur;
Alle Guten, alle Bösen
folgen ihrer Rosenspur.

Küsse gab sie uns und Reben,
einen Freund, geprüft im Tod;
Wollust war dem Wurm gegeben,
Und der Cherub steht vor Gott!

Froh wie seine Sonnen fliegen,
Durch des Himmels prächt'gen Plan,
Laufet, Brüder, Eure Bahn,
Freudig, wie ein Held zum Siegen!

Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuss der ganzen Welt!
Brüder, über'm Sternenzelt,
muss ein lieber Vater wohnen!

Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahnest Du den Schöpfer, Welt?
Such ihn über'm Sternenzelt!
Über Sternen muss er wohnen!


Ich verneige mich, bis zum nächsten Mal!
Der Clown


Post Scriptum
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Ich kann den Clown sehen
Wie jeder andere auch
Andere aber
brauchen keinen Spiegel dafür