Autor Thema: Atlantis wo lag es?  (Gelesen 29708 mal)

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Offline Andromache

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Atlantis wo lag es?
« Antwort #45 am: 01. 10. 2006 | 20:52:30 »
Hallo Pertti,
so langsam komme ich mir vor wie Don Quichote (ich hoffe das ist richtig geschrieben :)  ) bei seinem Kampf gegen Windmühlen.
Egal was wir hier vorbringen, welche Quelle wir auch angeben, immer kommt eine Gegendarstellung mit der eine Gleichsetzung oder Verbindung zwischen den beiden mythologischen Gestalten belegt werden soll - egal wie weit hergeholt die ist.
Ich habe zwar inzwischen mitgekriegt aus welcher Ecke der Wind weht, mich ärgert halt nur, dass da was rein interpretiert wird, was so bestimmt nie beabsichtigt war, gerade was die bildende Kunst angeht.
Na ja zumindest lag ich mit meiner vermutung über die Entstehung der Apokalypse nich soooo weit daneben.

Gruss Andromache
was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen ein Ozean (Newton)

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Offline Andromache

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Atlantis wo lag es?
« Antwort #46 am: 01. 10. 2006 | 20:53:12 »
Hallo Angelofseven,
 
Zitat
griechischer Gott (asiatischer Herkunft), mit Beinamen auch Phoibos oder Phöbus. In ihm verehrten die Griechen die geistige Macht von Ordnung, Mass und Einsicht. Darum steht Apollon den alten Gesetzen und ihrer Bewahrung vor, ist vornehmlich ein Gott der Reinigungen und Sühnungen. Apollon ist der Gott des Lichts usw....
 

Diese Annahme ist nicht gesichert. Sie wird nur daraus abgeleitet, dass Apollon auf Seiten der Troianer kämpfte und auf seinen Beinamen Lykeios. Welcher aber auch eine Ableitung von Lykos = Wolfsgott sein kann.
Gesichert ist nur, dass Apollon keine giechische Etymologie aufweist.
Neuere Interpretationen seines Kultes beziehen sich daher auf Tatsachen, welche nachdrücklich darauf hinweisen, dass Apollon von Norden kam. Dabei wird besonders darauf Bezug genommen, dass die grosse Prozession der Stepteria in Delphi nordwärts ging, wobei sie wahrscheinlich in uumgekehrter Richtung der Strsse folgte, auf der die ersten Verehrer esd Gottes nach Delphi gekommen waren. Die Annahme, dass Apollons Ursprung eher im Norden zu suchen ist, besteht in der Verbindung zu den Hyperboreern, zu denen er jeweils im Winter entschwand. Herodot meint, dass die Hyperboreer als ein historischen Stamm zu verstehen sei, welcher nördlich des Nordwindes lebte.
Es kann daher angenommen werden, dass die, nach Griechenland einwandernden Stämme den Gott zu unbekannter Zeit irgendwo fanden und annahmen.

Ist aber letzendlich auch egal, weil es nicht wirklich mit einer Verbindung zwischen Apollon und Michael zu tun hat.

Gruss Andromache
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Offline AngelofSeven

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Atlantis wo lag es?
« Antwort #47 am: 01. 10. 2006 | 20:57:11 »
Zitat
Hallo Angelofseven,
 
Zitat
griechischer Gott (asiatischer Herkunft), mit Beinamen auch Phoibos oder Phöbus. In ihm verehrten die Griechen die geistige Macht von Ordnung, Mass und Einsicht. Darum steht Apollon den alten Gesetzen und ihrer Bewahrung vor, ist vornehmlich ein Gott der Reinigungen und Sühnungen. Apollon ist der Gott des Lichts usw....
 

Diese Annahme ist nicht gesichert. Sie wird nur daraus abgeleitet, dass Apollon auf Seiten der Troianer kämpfte und auf seinen Beinamen Lykeios. Welcher aber auch eine Ableitung von Lykos = Wolfsgott sein kann.
Gesichert ist nur, dass Apollon keine giechische Etymologie aufweist.
Neuere Interpretationen seines Kultes beziehen sich daher auf Tatsachen, welche nachdrücklich darauf hinweisen, dass Apollon von Norden kam. Dabei wird besonders darauf Bezug genommen, dass die grosse Prozession der Stepteria in Delphi nordwärts ging, wobei sie wahrscheinlich in uumgekehrter Richtung der Strsse folgte, auf der die ersten Verehrer esd Gottes nach Delphi gekommen waren. Die Annahme, dass Apollons Ursprung eher im Norden zu suchen ist, besteht in der Verbindung zu den Hyperboreern, zu denen er jeweils im Winter entschwand. Herodot meint, dass die Hyperboreer als ein historischen Stamm zu verstehen sei, welcher nördlich des Nordwindes lebte.
Es kann daher angenommen werden, dass die, nach Griechenland einwandernden Stämme den Gott zu unbekannter Zeit irgendwo fanden und annahmen.

Ist aber letzendlich auch egal, weil es nicht wirklich mit einer Verbindung zwischen Apollon und Michael zu tun hat.

Gruss Andromache


Liebe Andromache

ist dieses Zitat Deiner Ansicht nach den gesichert?

Apoll, lateinisch Apollo, griechisch Apollon, Sohn des Zeus und der Leto, Zwillingsbruder der Artemis; Gott der Reinheit, der Weissagung (Delphi), des Saitenspiels und Gesangs, der Rede und des Masses; Licht- und Sonnengott.
Nachtrag freie Zeitung der Universität Berlin:

Der Weg von diesen schön anzuschauenden Götterbildern zu einer Erlösungsreligiosität, wo die überirdischen gnädig bereit sind, sich dem Beter zuzuwenden, ist noch weit; Praxiteles’ Götter bleiben unnahbar. Der Abstand zum späteren Christentum lässt sich an seinem „Apollon als Eidechsentöter“ illustrieren: Von fern erinnert uns das Motiv an den Erzengel Michael im Kampf mit dem Drachen. Aber was bekämpft wird, ist nicht das Böse, sondern bloss Ungeziefer, und im Mittelpunkt der beinahe genrehaften Szene steht die Lust des jugendlichen Gottes am grausamen Spiel.

lichtvolle Grüsse
Angel of Seven
--There`s a fire, thousand miles away, to light my long way home!!!----

Offline Pertti

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Atlantis wo lag es?
« Antwort #48 am: 01. 10. 2006 | 21:00:09 »
Hallo Aof7.

"Also es ist nicht biblisch, stimmt, Ãh wieso muss es biblisch sein?"

Weil dort die Wurzeln für die mythische Gestalt des Michael liegen. Es gibt keinen Michael ohne die und getrennt von den biblischen Passagen. So wie es einen römischen Apollo nicht ohne den griechischen Apollon geben kann. Willst Du rausfinden, was der römische Apollo ursprünglich war, so wirst Du automatisch die römischen Neuerungen entfernen müssen und den darunter befindlichen griechischen Apollon entdecken. Genauso ist es mit Michael. Der hat sekundär ne Menge Sachen hinzugedichtet bekommen, die aber nicht den Anspruch erheben können, zu dem eigentlichen Phänomen "Michael" wirklich dazugehören zu können. Wenn Du wissen willst, wer Michael wirklich ist (phänomenologisch, nicht "historisch"), dann kommst Du unweigerlich zum biblischen Befund.

"Aus dem "sondern sekundär" entnehme ich das alles was nicht biblisch ist, von Dir als sekundär eingestuft wird."

So wie alles römische am Apollo sekundär ist gegenüber dem griechischen Apollon, ja!

"Eine äusserst zweifelhafte Einstellung wie ich meine, zumal Dir bekannt sein wird, wieviele verschiedene Bibeln auf dem Markt sind, jeh nachdem welcher Kirchenfuzzi etwas zur "heiligen Schrift" zählte oder auch nicht."

In diesem Sinne sind nur zwei verschiedene Bibeln auf dem Markt: die "lutherische", deren AT auf dem hebräischen Buchbestand (Masoretischer Text) basiert, und die "katholische", deren AT auf dem griechischen Buchbestand (Septuaginta) basiert. Diese "überzähligen" Schriften, von den Katholiken deuterokanonisch genannt, von den Protestanten apokryph, sind stets dieselben: Tobit, 1. Makkabäer, 2. Makkabäer, Sirach, Baruch, Weisheit, sowie einige Stücke zu Ester, Daniel, und noch ein paar Winzpassagen. Michael kommt in diesen strittigen Bibelteilen übrigens nirgends vor; insofwern ist es müssig, sich über diesen unterschiedlichen Bibelumfang hier den Kopf zu zerbrechen.

"Demnach haben die Apokryphen für Dich niemals einen primären Standart, hier steht aber am meisten über Engel (und damit auch über Michael) drin, was für ein Dilemma!"

Die selbst über die Septuaginta hinausgehenden apokryphen Schriften, auf die Du hier anspielst, haben zwei grosse Nachteile: 1) Es sind durchweg sehr späte, konkret spätantike Schriften, entstanden und verfasst in den Jahrhunderten vor und nach dem Beginn der Zeitrechnung. 2) Sie galten nie als Heilige Schrift. Für eine Ermittlung der ursprünglichen Vorstellung von Michael sind sie WERTLOS.

"Ob das nun christlich ist und nicht jüdisch, kann ich auf die schnelle nicht beurteilen, da es in den Apokryphen auch eine Stelle mit den vier Angesichten vor Gott gibt wo eigentlich das selbe gemeint ist und die Apokryphen auch zum Teil jüdischen Ursprungs sind."

Eben, zum Teil.

"Zu drittens: Sind Deiner Meinung nach jedem Engel eine Himmelsrichtung zugeordnet die dann allerdings keine astronomische sein soll. Das verstehe ich dann so: Michael ist zwar eine Himmelsrichtung zugewiesen worden, aber weder Osten noch Westen, Süden, Norden. Welche dann? Vertikal nach oben?"

Auch das ist letztlich irrelevant, da die Vorstellung von vier den Himmelsrichtungen zugeordneten Erzengeln ebenfalls deutlich jünger ist. Wie ja auch die bildhafte Darstellung Michaels in Drachentöterpose. Das sind alles sekundäre Zuwächse.

"Michael wird die erste Himmelsrichtung zugewiesen (glaub äthiopisches Buch Henoch, Apokryphen) und das ist nunmal der Osten wo die Sonne aufgeht."

Die erste Himmelsrichtung ist der Osten? Also da gibts auch noch die (biblische, aber auch kanaanäisch-syrisch-mesopotamische) Vorstellung vom Götterberg Zafon im Norden. In diesem Sinne ist der Norden die erste Himmelsrichtung.

"Deswegen wird unter anderem in allen entsprechenden magischen, esoterischen, geisteswissenschaftlichen, antrosophischen Schriften, der Erzengel Michael mit Osten in Verbindung gebracht, und unter anderem deswegen mit erneuerbaren, reinigenden Licht, welches die aufgehende Sonne zweifelsohne innehat, in Vebindung gebracht."

Geisteswissenschaftlich? Für den Rest glaub ich Dir das unbesehen. Aber wie gesagt, das fusst alles auf sekundären Zuwächsen, die mit der eigentlichen Gestalt Michaels NICHTS am Hut haben. In der Bibel ist Michael DER Engelsfürst; er teilt sich diesen Rang mit niemand anderem, weder mit drei Kollegen noch mit sechs. Biblisch gibts noch den "Mann Gabriel", der im NT dann zum Engel avanciert. Und katholisch-apokryph (Buch Tobit) kommt der Engel Gabriel hinzu. Das wars dann aber schon. In welcher Beziehung sie zu Michael stehen (untergeben, ebenbürtig), wird nirgends auch nur angedeutet.

Eine Vierheit von himmlischen Wesen vor Gott wird in Hesekiel 1 angesprochen. Da kommt Gottes Thronwagen von Norden (!) her, und um Gottes Thronkuppel stehen vier Cherubim mit je vier Gesichtern (Mensch, Löwe, Adler, Stier). Einige meinen, aus der Angabe der Gesichtsausrichtung (es wird da von links und rechts geredet; Herkunftsrichtung ist ja Norden) eine Zuordnung der Gesichtsarten zu den Himmelsrichtungen ermitteln zu können. Das ist natürlich äusserst fraglich; aber immerhin dürfte hier der Ursprung einer Himmelsrichtungszuordnung zu einer Vierheit himmlischer Wesen liegen. Als man nicht mehr wusste, dass Engel Menschengestalt haben und Cherubim Sphingen sind, da konnte man natürlich Cheruben und Seraphen zu Engelsordnungen erklären und mit Erzengeln gleichsetzen (die dann eben vier zu sein haben und einer Himmelsrichtung zugehören müssen). Aber das ist letztlich Mumpitz.

"Es ist aber wohl ein Unterschied was man mit der lichtvollen Macht bezweckt, ein "reinigendes Licht" welches Michael und Apollon zugesprochen wird, hat wiederum mit "heilenden Licht" welches zB. Raphael zugesprochen wird (sicherlich lässt sich hier auch irgendein Gott mit ähnlichen Attributen finden) nichts zu tun. Auch spielen die Farben des Lichts hierbei eine grosse Rolle, aber Deinen Worten entnehme ich das diese "synkretistische Vermanschung " ohne Wert ist. Schade, damit wird Dir verborgen bleiben wie wirksam und sinnvoll dieses ganze System aufgebaut ist, obwohl einige unseriöse "Esoteriker" in der Tat mehr Verwirrung als Heil stiften."

Gib doch mal Butter bei die Fische! In der Esoterik hält man also Michael für einen, der mit "reinigendem Licht" in Verbindung gebracht wird. Dann sag doch mal, worauf man sich in der Esoterik dabei BERUFT! Oder hat man sich das zusammenphantasiert? Zeig mir, dass diese esoterische Auffassung Hand und Fuss hat. Es liegt doch an Dir, ob mir diese Wahrheitsgrundlage esoterischer Michaelsvorstellung verborgen bleibt oder nicht. Bei Recherchen hab ich selbst ja nichts gefunden.

"Apollon griechischer Gott (asiatischer Herkunft), mit Beinamen auch Phoibos oder Phöbus. In ihm verehrten die Griechen die geistige Macht von Ordnung, Mass und Einsicht. Darum steht Apollon den alten Gesetzen und ihrer Bewahrung vor, ist vornehmlich ein Gott der Reinigungen und Sühnungen. Apollon ist der Gott des Lichts usw...."

Wo ist denn nun die Parallele? Ich kann sie einfach nicht entdecken? Apollon ist ein Gott des Lichts; Michael hat mit Licht nichts zu tun. Apollo ist ein Gott der Reinigung (Bereich des Rechts), Michael ist ein Beschützer, speziell Israels, hat aber keinerlei Reinigungsfunktion. So geht es doch durch alle Eigenschaften.

"Oder will keine erkennen, weil die Parallele von einen anderen kommt und nicht von ihm selbst!"

Nö. Nur weil schlicht keine Parallele da ist.

Im übrigen ist Apollon auch ein heilender Gott (darin beerbt ihn ja dann sein halbmenschlicher Sohn Eskulap). Nach dem zusammengeklitterten Erzengelbild der Esoterik ist Apollon damit parallel zu Raphaels "heilendem Licht".

"Dann verstehe ich nicht das Michael fast immer als Drachentöter dargestellt wird, obwohl in der Offenbarung vom Töten gar nicht die Rede ist"

Ich zitier mal: "der Drache ist einfach nur ein Symbol welches aus dem Fall Luzifers enstand, für das primitive christlich geprägte Volk muss so ein Symbol natürlich von der guten Seite (in diesem Falle Michael) getötet werden, und so wird es in der Kunst auch dargestellt". Na, weisst Du, wer das geschrieben hat?

"komisches Mass aller Dinge wenn fast alle späteren Aufassungen stark von der Grundaussage abweichen?!"

Och weisst Du, sowas passiert ziemlich häufig. Biblische Engel unterscheiden sich nun mal anatomisch in nichts von Menschen, und dennoch finden sich durch die Jahrtausende hindurch (mit Ausnahme der letzten paar Jahrzehnte) praktisch ausschliesslich Darstellungen biblischer Engel mit Flügeln. Ist ebenso, dass sich Vorstellungen sekundär wandeln können. Sonst wär ja nicht der ganze Schrott zusammengekommen, der inder Esoterik Michael & co. angedichtet wird.

"Wie nicht- oder übermenschliches Denken geht? Da musst Du einen gläubigen tibetanischen Mönch oder einen Urindianer fragen."

Ach, die sind nicht- oder übermenschlich?

"Für ihm sind Begriffe wie "Karriere" oder "für alles selbstverständlich eine Belohnung erhalten" vollkommen fremd."

Diese Leute sind von einer anderen Kultur mit anderen Werten geprägt, thats all.

"Der Sturz Lucifers ist ein Symbol, in einfacher Sprache einer Erwartungshaltung gepackt.
Stell Dir vor Du reinigst freiwillig eine fremde verschmutzte Wohnung, wenn man Dich beim reinigen sieht, ist das sicherlich ein Sturz, zumal Du in wirklichkeit Generaldirektor bist. Nach getaner Arbeit aber bist Du erhöht, verstehs Du was ich meine? *fleh*"

Schon getan, aber beim Ertappen nicht gestürzt (nun gut, ich war auch zu keiner Zeit Generaldirektor). Komischerweise spricht man dabei auch zuweilen vom "Lohn der guten Tat in sich selbst"!

"Was isser den nun? Wenn er gestürzt ist ist er Satan, wenn nicht, ist es Lucifer?"

Quark. Der Satan wird Lucifer genannt, sowohl vor seinem Sturz als auch danach. Am ehesten könnte man daraus noch konstruieren, dass er vor seinem Sturz als Lucifer fungierte, seit seinem Sturz als der Satan. Aber das findet sich natürlich auch nirgends so geschrieben.

"Wenn er teilweise als positive Gottheit gesehen wird sind wir uns ja einig"

??? Der Satan wird erstens nicht als Gottheit gesehen und zweitens, seit er für einen gestürzten Engel gehalten wurde, nicht als teilweise positiv. Anfangs galt der Satan (unter diesem Namen) in der Bibel noch nicht völlig schlecht (Hiobbuch), später aber schon. Und als man ihn für durch und durch schlecht hielt, da setzte man seinen Wandel zu dieser Negativgestalt an den Anfang der Welt. Und erklärte damit sogar den Satan, der im Hiobbuch auftritt, zum Erzschurken. Der gedachte Sturz Satans erfolgte NICHT erst NACH den bei Hiob geschilderten Ereignissen.

Positiv waren die rönischen Götter, die den Beinamen Lucifer trugen. Als man von dort den Titel übernahm, da identifizierte man weder Christus noch den Satan aber mit der jeweiligen römischen Gottheit dieser Bezeichnung! Wenn ich sage, dass die Bezeichnung "Lucifer" im Römischen positiv aufgefasst wurde, dann kannst Du mir nicht unterstellen, dass "er (der christliche Lucifer) teilweise als positive Gottheit gesehen wird".

"eine positive Gottheit kann demnach allerdings niemals der Satan sein. Also doch zwei verschiedene Figuren."

Betrachte das ganze mal als Entwicklungen in der Vorstellungsgeschichte (diachrone Betrachtung)

"über den "Sturz" Lucifers kann man sich ja streiten, aber ein paar Posts vorher hast Du felsenfest behauptet das Lucifer und Satan die gleiche Wesenheit sind. (ja,ja ich weiss schon, nur wenn er gestürzt ist)"

Sie SIND identisch. Sturzunabhängig.

"teilweise ist in der jüdischen Mystik vom "strahlenden Kometen der auf die Erde fällt bzw. an ihr vorüberzieht die Rede ( also Lucifer)"

Wieso Lucifer??? Werd doch endlich mal konkret, wo jüdische Mystik von Lucifer spricht!

"Ich glaube die Grundaussage ist in allen Schriften (Bibel, Apokryphen, Sohar usw...) gleich: Das Böse ist eine Notwendigkeit für uns Menschen, als überwindungshürde um wieder zu Gott zu finden, was einer spirituellen Entwicklung gleich kommt."

Wenn Du wenigstens EINE EINZIGE Stelle der Bibel nennen könntest, in der das so dargestellt wird!

"Genau, ich persönlich beziehe mich auf die "jüdische Vorform" die natürlich nicht mehr viel mit Deiner Version gemein hat und auch keine neuzeitliche esoterische Erfindung sein kann. Versteht sich von selbst das Jesus darin nicht vorkommt."

Ach, Du kennst diese jüdische Vorform, von der ich mir nicht mal sicher bin, dass es sie überhaupt gibt? Na dann immer her damit!

"ein Kabbalist muss kein Jude sein, im Grunde muss er überhaupt keiner Glaubensgemeinschaft angehören"

Grosser Irrtum. In Europa isses zwar seit langem in, ein bisschen Zen und Yoga zu betreiben, aber deswegen wird man nicht zum Yogi oder Zen-Mönch. Da gehört der kulturelle und religiöse Kontext dazu. Wer ein Sufi werden will, muss Muslim sein. Genauso kann man nur als Jude Kabbalist werden. Frag doch bitte die Kabbalisten selber.

"Eliphas Levi ist die hebräische übersetzung seines bürgerlichen Namens"

Schwachsinn! Eliphas heisst "mein Gott ist rein" oder "mein Gott ist Gold". Und Levi ist ein Familienname, den nur Juden tragen können, die den Anspruch erheben können, leibliche Nachkommen des israelitischen Stammes der (hohen und niederen) Priester zu sein. Wörtlich heisst Levi soviel wie "zugetan", "verbunden", "angeschlossen". Wie soll Eliphas Levi da ne wörtliche übersetzung sein?

"und im Klappentext eins seiner Bücher wird er eindeutig als Kabbalist bezeichnet, der Verlag müsste es ja eigentlich wissen um was für einen ihrer Autoren es sich handelt, aber da könnte man jetzt ja auch einfach behaupten das das nicht stimmt, wie bei vorherigen genannten Internetseiten."

Ja eben, nur weils da steht, muss es nicht richtig sein. Vor allem dann nicht, wenn klar ist, dass der Typ ohne Konversion gar kein Kabbalist werden konnte, und wenn er gar nicht kabbalistische, sondern synkretistische Gedanken äussert.

P: "Im übrigen bin ich kein Offenbarungsanhänger. Nur gibt es eben keine andere biblische Passage, in welcher Michael was mit Drachen am Hut hat. Und DAS Thema hab ja nicht ich aufgebracht..."
A: "Stimmt, das Thema hast Du nicht aufgebracht, hackst aber mit vorliebe immer wieder darauf rum"

Ja, weil ich bezüglich Offenbarung einiges an Kenntnis habe und hier gegen einen Irrtum angehe. Hätt ich dagegen von mir aus das Thema Offenbarung eingebracht, könntest Du mir Werbung und Anhängerschaft unterstellen. Is aber nicht.

"PS: Fahre morgen im Urlaub, Gott sei es gedankt!"

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Pertti

Offline Pertti

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Atlantis wo lag es?
« Antwort #49 am: 01. 10. 2006 | 21:00:43 »
Hallo WGS.
Naja, das war doch schon bekannt, dass nicht Krantor selbst ne Quelle ist, sondern Proklos, der behauptet, Krantor habe die Inschrift in Sais gelesen. Und da von Quelle zu sprechen, ist find ich schon etwas schwierig.
Pertti

Offline WGS

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Atlantis wo lag es?
« Antwort #50 am: 01. 10. 2006 | 21:02:27 »
Hallo Pertti,
ich schrieb hier ja, das dies nur erste Informationen dazu sind, viel wichtiger ist, was Crantor betrifft, auch seinen Begleiter zu finden, der ja Römer war lt, gewissen Überlieferungen.
Weiterhin bin auch auf der Suche nach einem Exemplar des Apollonium in dem Cicero auch davon berichtet haben soll. Also habt bitte mal ein bischen Geduld. Denn lt. einem Bekannten von mir, berichtet Cicero in oben genannten Werk dort, über Crantors und des Unbekannten Besuch in Ãgypten allgemein und in Sais im besonderen, weiterhin soll sich auch Cicero aufgrund der genauen überlieferungen in den Berichten, selbst nach Sais begeben haben, die zu seiner Zeit und man bedenke das es über fast 300 Jahre später war, noch intakt gewesen sein sollen. Was Cicero und Seneca betrifft so findet man aber bisher ausser kleinen einzelnen Hinweisen nichts berauschendes. Aber wir suchen weiter.

Gruss
WGS
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Offline ASA3USER

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Atlantis wo lag es?
« Antwort #51 am: 01. 10. 2006 | 21:04:31 »
Der gute alte Crantor...
Im Grab tät er sich umdrehen, wenn er das lesen müsste:
"Of his celebrated work On ‘Grief (llepi irfvOous), "
Was sollte DAS für eine Sprache sein?
Auf Griechisch jedenfalls heissts (transkribiert): "Peri Penthous" .
Jedenfalls gehört das ganze Umfeld in die Geschichten vom Hörensagen, A hat jemanden gekannt, der von B gehört hat, das C irgendwo was gesehen haben soll, usw.
Die einzigen, mässig harten Fakten sind die paar Zeilen in Platons (fiktiven!) Dialogen.
Und dazu:
Plato was convinced that Atlantis was no figment of the imagination. Aristotle, however, reckoned Plato himself had invented it. "Plato alone made Atlantis emerge from the waves," wrote Aristotle, "and then he submerged it again."
Fragt sich, ob man nicht Aristoteles mehr vertrauen sollte als Plato.

gastgast

Selena

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Atlantis wo lag es?
« Antwort #52 am: 01. 10. 2006 | 21:06:38 »
Und wieder einer der Atlantis auf der Spur sein will.

Zitat
28. April 2004

SUCH-EXPEDITION

Atlantis soll vor Zypern versunken sein

Die Suche nach Atlantis hat Generationen von Wissenschaftlern, Abenteurern und Phantasten beschäftigt. Ein US-Forscher ist nun überzeugt, den sagenumwobenen Inselkontinent vor Zypern zu finden. Ende dieser Woche soll seine Expedition beginnen.

"Wir glauben, dass unsere Entdeckung Zypern für immer in den Mittelpunkt der Welt rücken wird", glaubt Robert Sarmast. Die Insel im östlichen Mittelmeer stellt seiner Meinung nach nichts Geringeres dar als die Spitze von Atlantis . Der Rest des von Mythen umrankten Inselkontinents schlummere am Meeresboden, in etwa 1600 Metern Tiefe.

Sarmast behauptet, mit Hilfe von Tiefseekarten und Hinweisen aus den Texten Platons eine versunkene rechteckige Ebene gefunden zu haben, die sich östlich von Zypern in Richtung Syrien erstreckt.  Die Stelle, an der Atlantis "versunken liegt und auf seine Entdeckung wartet", befinde sich rund 112 Kilometer vor der zypriotischen Küste. Sie stimme "nahezu perfekt" mit fast 50 Hinweisen aus Platons Atlantis-Beschreibung überein.

Kühner Vergleich mit Troja und Babylon

Dass die meisten Wissenschaftler Atlantis für ein Phantasieprodukt halten, stört Sarmast nach eigenem Bekunden wenig. Schliesslich, so argumentiert der Amerikaner auf seiner Internetseite, habe die archäologische Fachwelt auch Troja für eine Legende gehalten, ehe der deutsche Forscher Heinrich Schliemann die sagenumwobene Stadt entdeckt habe - und zwar genau so, wie sie von den antiken Texten beschrieben worden sei. Ähnliches, so Sarmast, treffe auf das alte Babylon zu, das bis zu seiner Entdeckung ebenfalls als Mythos gegolten habe.

Die bisherigen Erkenntnisse zur Lage Atlantis' vor Zypern, die Karten und die 3D-Modelle seien mit Hilfe modernster Verfahren entstanden und genügten strengen wissenschaftlichen Kriterien. Auch den Verdacht, er benutze seine Expedition lediglich zur Werbung für sein jüngst erschienenes Atlantis-Buch, weist Sarmast von sich: Das Buch sei nicht von Anfang an geplant gewesen und stelle lediglich den Versuch dar, die bisherigen Ergebnisse in traditioneller Weise zu veröffentlichen. "Es gibt einfachere Wege, Geld zu verdienen", betonte der Forscher.

Suche auf der ganzen Welt

Das Geheimnis von Atlantis beschäftigt Wissenschaftler und Abenteurer schon seit Jahrhunderten. In Platons um 360 vor Christus verfassten Altersdialogen "Timaios" und "Kritias" liegt der Inselkontinent "ausserhalb der Meerenge" vor den "Säulen des Herakles" - was von vielen Atlantis-Suchern als Gibraltar gedeutet wurde.

Neuere geophysikalische Untersuchungen ergaben jedoch, dass ein derartiger Inselkontinent - zumindest seit es Menschen gibt - im Atlantik nicht existiert haben kann. Atlantis, schrieb Platon, habe 9000 Jahre vor seiner Zeit existiert und sei durch ein Erdbeben binnen eines Tages versunken.

Der Inselkontinent mit den Abkömmlingen der Götter wurde seit der griechischen Antike an allen möglichen Stellen auf dem Globus vermutet - etwa in der Ägäis, vor den britischen Inseln, in der Türkei, in Spanien, der Bretagne, nahe Helgoland oder gar in der Südchinesischen See. Eine andere Theorie besagt, dass Atlantis mitnichten versunken, sondern mit der Mittelmeerinsel Kreta identisch sei, die zur Zeit der Minoer von einem gewaltigen Vulkanausbruch auf der Nachbarinsel Santorin verwüstet wurde.

Ob Sarmast endlich Atlantis finden und den Diskussionen ein Ende setzen wird, bleibt abzuwarten. Wie er mit den Medien spielt, weiss der Amerikaner jedoch schon heute. Am Freitag will er den Start seiner Expedition und Zyperns Aufnahme in die Europäische Union mit einer symbolischen Geste ehren: "Um Mitternacht werden wir eine versiegelte Kapsel auf den Meeresgrund schicken", sagte Sarmast. "Sie enthält eine Flagge Zyperns, eine Flagge der EU und eine mit dem Symbol von Atlantis."

Markus Becker

Spiegel-Online

Zwirni

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Atlantis wo lag es?
« Antwort #53 am: 01. 10. 2006 | 21:08:42 »
28/4/2004
Nette Theorie, wenn auch nicht so neu ... dummerweise scheint der sehr überzeugte Expeditionsleiter übersehen zu haben, dass in Platons Dialogen die Atlantis betreffen u.a. erwähnt wird, dass:

Zitat
[..]Atlanter führten einen Kriegszug gegen Europa und Asien (Tim. 24e) und "jedes Land innerhalb der Mündung", also gegen den östlichen Mittelmeerraum (Tim. 25b). Die Seevölker zerstörten Hatti in Anatolien, Kode und Karkemisch in Nordsyrien, Arzawa in Südwestanatolien und Alasia auf Zypern (Platte 46.16-17) und kämpften gegen Ãgypten.[..]

Sie haben sich somit selbst zerstört? Naja, auch eine Sichtweise ;D

http://www.mysteria3000.de/archiv/lc/atlantis.htm

EDIT: ganz vergessen: Robert Sarmast hat diese Theorie bereits vor mehr als einem halben Jahr geäussert - und war bereits da extrem von seiner Meinung überzeugt. Meinte doch glatt "wirklich" Atlantis gefunden zu haben ;) http://www.boston.com/news/world/europe/articles/2003/10/11/researcher_says_hes_found_sunken_site_of_atlantis/
 Zwirni

Offline Vonkrumm

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Grönland oder Titanus?
« Antwort #54 am: 31. 07. 2007 | 15:18:36 »
Hoi Zämma

Ich war früher immer der Meinung das Atlantis in Grönland gelegen haben musste, und unter dem Eis verschollen ist. Das Auffinden eines Tannenzapfen (durch tiefe Bohrungen) unter dem Eis in Grönland, deutet auf einen alten Kontinent hin. Insbesondere soll der Tannenzapfen mehrere Jahrtausend alt sein. Den link finde ich leider nicht mehr.

Nun, heute bin ich immer mehr der Ansicht, das Atlantis identisch mit dem erkalteten Titanus ist. Das viele  Methan in der Atmosphäre des Titanus zeigt eindeutig auf Zoologischen Aktivitätet von früher. Methan ist bekanntlich ein Abfallprodukt der zoologischen Welt auf der Erde.

Sonst wie käme Methan auf Titanus???

ciao
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Offline emander

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Re: Grönland oder Titanus?
« Antwort #55 am: 31. 07. 2007 | 16:02:51 »
Hi Vonkrumm,

meinst du etwa den Saturnmond Titan? Wenn ja, auf Titan wird immer noch Methan produziert. Allerdings verstehe ich nicht, worauf deine Vermutung beruht, dass das Atlantis Platons extraterrestrisch zu suchen ist. Bitte klär mich auf! :-X

Gruß
Emander

Offline emander

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Re: Atlantis wo lag es?
« Antwort #56 am: 31. 07. 2007 | 18:50:44 »
Hi Vonkrumm,

habe mir erlaubt das Thema mit diesem Thread zusammenzulegen, da es genau hier reinpasst.

Gruß
Emander

Offline WGS

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Re: Atlantis wo lag es?
« Antwort #57 am: 08. 08. 2007 | 16:16:02 »
Servus,

Gute Idee Emander das zusammenzulegen :)

Die Frage wo Atlantis lag, nun die Frage versuchen seit Jahrhunderten Tausende von Leuten zu beantworten, ne plausible Antwort hat noch keiner gefunden. Ich bin der Ansicht wenn müsste man erst mal versuchen raus zubekommen was Atlantis tatsächlich darstellte? Was war es denn überhaupt und lügen Tausende von Überlieferungen aus allen Kulturen und Völker hier. Für mich ist das ganze nicht nur ein Konstrukt von Plato wie gern verwiesen wird, klar den Namen hat er geprägt, aber was bitte denn sonst noch?
Nun und Plato hatte dies nach seinen Worten auch nur überliefert bekommen von Solon den großen Griechischen Staatsmann, der wiederum hatte es aus Ägypten. Plato selber und das ist erwiesen war zusätzlich inspiriert von der Umweltkatastrophe von Helike, einer der damals mächtigsten Städte in der Pennepolias, die einem Tsunami zum Opfer viel, der weit über 80000 Menschen das Leben kostete und zu Lebzeiten Platos stattfand.
Ich war die letzten Jahre viel im Net unterwegs, gerade auch in Dingen wie Atlantis, aber eine rein neutrale und Nüchterne Betrachtung des Themas hab ich nirgents gefunden.

Bayrische Grüsse
WGS
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Offline Vonkrumm

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Re: Grönland oder Titanus?
« Antwort #58 am: 10. 08. 2007 | 09:58:37 »
meinst du etwa den Saturnmond Titan? Wenn ja, auf Titan wird immer noch Methan produziert. Allerdings verstehe ich nicht, worauf deine Vermutung beruht, dass das Atlantis Platons extraterrestrisch zu suchen ist. Bitte klär mich auf! :-X

Hallo emander

Warum nicht extraterrestrisch?
Ist es verboten?
Lies einmal die Profezeihungen von Elia und Ezechiell durch. Und auch Nazca und Palenque lassen grüssen.

http://alt.bibelwerk.de/bibel/at/ezec001.htm

Warum muss unbedingt Atlantis auf der Erde sein?

Das Methan auf Titanus nimmt aber ab.... vor gut 30 Jahren konnte man viel mehr Metan auf Titanus feststellen als heute. Da Titanus von der Sonne bescheint wird kann man mit der Spektralanalyse (1814 vom deutschen Physiker Joseph von Fraunhofer endeckt) bereits seit Jahrhunderten genaue Messungen vornehmen.

saluti

« Letzte Änderung: 10. 08. 2007 | 10:38:38 von Vonkrumm »
Die Wahrheit schmerzt 5 Minuten lang. Die Lüge ist ewiger Schmerz. - Vonkrumm

Offline emander

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Re: Atlantis wo lag es?
« Antwort #59 am: 10. 08. 2007 | 17:32:16 »
Hallo Vonkrumm,

Zitat von: Vonkrumm
Warum nicht extraterrestrisch?
Ist es verboten?
Lies einmal die Profezeihungen von Elia und Ezechiell durch. Und auch Nazca und Palenque lassen grüssen.

Also wenn sich in den von dir angeführten Texten Hinweise auf Atlantis finden lassen, solltest du diese hier erläutern. Meines Wissens stehen zumindest im AT keine Hinweise auf Atlantis bzw. dessen extraterrestrischen Ursprungs. Die Beweisführung deiner Theorie ist dahingehend schon etwas dünn, Zitate wären angebracht.

Das Vorhandensein von Methan als Beweis biologischer Aktivitäten und damit als Beweis, dass hier Atlantis lag, ist schon mehr als naiv. Genaugenommen ist das Vorhandensein von Methan nicht einmal ein Beweis für biologische Prozesse, da Methan auch aus geologischen Prozessen entstehen kann.

Gruß
Emander