Autor Thema: Der Mechanismus von Antikythera  (Gelesen 8172 mal)

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Offline WGS

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Der Mechanismus von Antikythera
« am: 11. 10. 2006 | 16:29:45 »
Der Mechanismus von Antikythera
2/2003

Der Mechanismus von Antikythera

Oder eine der grössten Sensationen der Archäologie Von Lars A. Fischinger

Ein Fundobjekt, dass sich nach konkreten Forschungen und Analysen als eine der grössten Sensationen der Archäologie entpuppte, wurde Ostern 1900 durch Zufall gefunden: Der "Computer von Antikythera". Damals verschlug es ein Boot einheimischer Schwammtaucher durch eine Sturm vor die Felsküste vor der kleinen Insel Antikythera zwischen Kreta und der Peloponnes. Nachdem sich das Wetter gebessert hatte, begannen die Taucher ihre Arbeit und suchten in ca. 60 Metern Tiefe nach Schwämmen. Dabei stiessen sie auf ein versunkenes Schiffsfrack. Die Taucher riefen Experten aus Athen herbei.

Hier der REST
http://www.alien.de/fischinger/Artikel14.html

Die sogenannte Maschine von Antikythera, wurde zu Ostern 1900 nördlich von Kreta, vor der Insel Antikythera, gefunden. Nach dem Namen der Insel, wurde das Fundstück dann auch benannt.
Einige Schwammtaucher, hatten 1900 vor der Insel ein Schiffswrack ausgemacht.
Das griechische Museum in Athen wurde benachrichtigt und so, wurden nach und nach viele Fundstücke an die Oberfläche gebracht.
Darunter waren Marmor- und Bronzefiguren, sowie noch viele andere Fundstücke, wie Münzen, die ca. auf das Jahr 80 v. Chr. datiert wurden.
Und ein ganz besonderes Stück, eine Art Metallklumpen. Die Artefakte wurden dann zur Restaurirung und näheren Untersuchung ins Archäologische Nationalmuseum in Athen geschickt. Doch erst 1902, war der besagte Metallklumpen mit der Untersuchung dran.
Der zuständige Experte entdeckte einige Zahnräder, an dem Objekt.
Mit den damals modernsten Methoden, versuchte er mehr, über dieses seltsame Fundstück zu erfahren. So fand er heraus, dass das Gerät einst, in einem ca. 30 cm hohen Holzkasten, eingelassen worden sein musste und das auf der Vorderseite eine Skalierung angebracht war.
Dort war das griechisch - ägyptische Kalenderjahr angegeben, mit 12 Monaten, zu jeweils 30 Tagen und zusätzlich 5 weitere Tage, was zusammen dann auch unsere heute üblichen 365 Tage, für ein Jahr ergab.
Auch der Stand der Sonne und des Mondes, konnten eingestellt werden.
Die eingravierten Schriftzeichen, lassen ebenfalls auf eine astronomische Nutzung schliessen.

Die Maschine wurde dann auch später noch von anderen Forschern untersucht. Ein gewisser Professor Price, veröffentlichte 1959 eine Arbeit, über das besondere Fundstück.
In seiner Publikation, kann man erfahren, dass die Erfinder dieser Maschine, durch den Mechanismus die Sonnenaufgänge bestimmen konnten und des weiteren in der Lage waren, die Bewegungen der zu dieser Zeit bekannten 5 Planeten, verschiedene Mondphasen, Tagundnachtgleichen und sogar Wetterlagen vorher bestimmen zu können.
Die Maschine besteht aus einem Getriebe, mit ca. 39 Zahnrädern und bestitzt sogar ein epizyklisches Differentialgetriebe, oder auch Ausgleichsgetriebe genannt.
Das verblüffendste, an diesem Ausgleichsgetriebe ist, dass es eines der kompliziertesten mechanischen Errungenschaften, der Welt ist und in unserer Zivilisation erst 1828 von O. Pecquer zum Patend angemeldet wurde.
1896 wurde das Ausgleichsgetriebe zum ersten Mal in einem Kraftfahrzeug eingebaut und dient dort der Stabilisierung der Drehzahldifferenz und dem Rad in einer Kurve.
Es ist erstaunlich, das keine schriftlichen Hinweise, auf diese überragende Technik bekannt sind und auch, dass es bisher das einzige Objekt dieser Art ist, was gefunden wurde.

Röntgenaufnahme der Maschine von Antikythera


Bis heute ist unbekannt, wer die eigentlichen Schöpfer dieser Maschine sind. Und wie es möglich war, vor über 2000 Jahren, ein so präzise gearbeitetes Gerät zu bauen. Wie auch bei vielen anderen Artefakten, stehen die Archäologen hier noch immer einem Rätsel gegenüber.

Dies der erste Beitrag in der Reihe unerklärlich.

Gruss
WGS
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Neid und Gier, diese Attribute können in kleinen Dosen hilfreich in der Evolution sein, geraten sie außer Kontrolle sind sie der Anfang vom Ende von Allen!!

Offline ASA3USER

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Der Mechanismus von Antikythera
« Antwort #1 am: 11. 10. 2006 | 16:31:26 »
Hallo WGS,

ganz so verboten ist das Artefakt "nicht" mehr. Seit rund 2 Jahren kann man es jetzt auch wieder im Archäologischen Museum in Athen sehen. Ich hatte noch 1997 umsonst danach gesucht. :(

Im Sommer 2002 sind zudem neue Erkenntnisse veröffentlicht worden. Siehe:  http://www.economist.com/PrinterFriendly.cfm?Story_ID=1337165

Demnach stimmen manche Forschungsergebnisse von Price nicht wirlich ... neu ist auch, dass der Mechanismus von antiken Autoren erwähnt wurde (Cicero). Muss mir die nächsten Tage nochmal den Originalbericht von Price durchlesen. EvD sagt kürzlich in einem Vortrag, mit dem Mechanismus konnte man "alle" Planetenbahnen etc. berechnen. -> steht m.E. nicht so bei Price. Aber mal sehen ...


Gruss Markus

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Offline WGS

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Der Mechanismus von Antikythera
« Antwort #2 am: 11. 10. 2006 | 16:33:20 »
Zitat
Hallo WGS,

ganz so verboten ist das Artefakt "nicht" mehr. Seit rund 2 Jahren kann man es jetzt auch wieder im Archäologischen Museum in Athen sehen. Ich hatte noch 1997 umsonst danach gesucht. :(
Im Sommer 2002 sind zudem neue Erkenntnisse veröffentlicht worden. Siehe:  http://www.economist.com/PrinterFriendly.cfm?Story_ID=1337165

Demnach stimmen manche Forschungsergebnisse von Price nicht wirlich ... neu ist auch, dass der Mechanismus von antiken Autoren erwähnt wurde (Cicero). Muss mir die nächsten Tage nochmal den Originalbericht von Price durchlesen. EvD sagt kürzlich in einem Vortrag, mit dem Mechanismus konnte man "alle" Planetenbahnen etc. berechnen. -> steht m.E. nicht so bei Price. Aber mal sehen ...

Gruss Markus

Hi Markus,
Schön auch dich hier begrüssen zu können :)
ja das Artefakt von Antikythera hat auch mich schon lange beschäftigt,  neu war für mich allerdings das verschiedene Unis das Ding in der Historie von Anlalogrechenmaschinen erwähnen, obwohl ich persönlich glaube, das dieses Ding nen ganz anderen Zweck hatte.

Bayrische Grüsse
WGS
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Offline Pertti

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Der Mechanismus von Antikythera
« Antwort #3 am: 11. 10. 2006 | 16:34:40 »
Hallo auch.

Unter http://www.techfak.uni-bielefeld.de/ags/wbski/lehre/digiSA/Gedankengeschichte/Ausarbeitungen/1105.pdf kann man zum Antikythera-Objekt folgendes lesen:

"4.1.1 Antikythera

Das älteste bekannte Beispiel eines Analogrechners geht auf die Griechen zurück. Der sogenannte Antikythera-Mechanismus war eine Art analoger astronomischer Rechner, der etwa um 80-90 v.Chr. gebaut wurde. Er stellt vermutlich eine Einzelleistung dar, da keine ähnlichen Fundstücke oder Aufzeichnung einer Technik in dieser Richtung bekannt sind. Der Antikythera–Rechner wurde auf einem Wrack gefunden, das um 75 v. Chr. vor der Insel Antikythera sank, und welches 1901 von Tauchern entdeckt wurde. Seine Leistung besteht darin, dass er Sonnen und Mondstand berechnen, sowie die Stellung der den Griechen bekannten Planeten (Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn) anzeigen konnte. Realisiert wurde dies über ein komplexes mechanisches Getriebe aus 39 Teilen. Der maximale Fehler lag bei 13,5 Prozent."

Erstaunlich für die Antike war das sicherlich. Aber bei einer Ergebnisabweichung von bis zu 13,5% find ich, passt das gut in seine Zeit. In den letzten Jahrhunderten (mechanisches Uhrwerk) wäre der "Antikythera-Rechner" auf den Müll geworfen worden. Und ich fürchte, technologiegeschichtlich würde man das Antikythera-Objekt, stammte es aus den Jahrhunderten nach der Antike, eher für ein "out of place"-Artefakt halten als bei seinen tatsächlichen 2000 Jahren. Mir scheint, hier passt es doch am besten hin.

Pertti

Offline Dana

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Der Mechanismus von Antikythera
« Antwort #4 am: 11. 10. 2006 | 16:36:39 »
ja das Artefakt von Antikythera hat auch mich schon lange beschäftigt,  neu war für mich allerdings das verschiedene Unis das Ding in der Historie von Anlalogrechenmaschinen erwähnen, obwohl ich persönlich glaube, das dieses Ding nen ganz anderen Zweck hatte.

Bayrische Grüsse
WGS  


Hi WGS,

jetzt würde mich aber interessieren was für einen Zweck deiner persönlichen Meinung nach dieses Artefakt hat?

Gruss
Dana

Offline ASA3USER

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Der Mechanismus von Antikythera
« Antwort #5 am: 11. 10. 2006 | 16:38:11 »
Jede gewöhnliche mechanische Uhr (keine Quarzuhr) ist ein "analoger Computer", auch wenn sie nicht als solcher üblicherweise bezeichnet wird. Kaum einer wird zu seiner Uhr "analoger Computer" sagen, das Antikytheragerät ist wohl auch ein analoger Computer, das aber ist sicher nicht seine Funktion. Ob es ein Navigationshilfsgerät, ein Horoskopapparat, oder wasweissich ist - ich weiss es nicht, ich kenne es und seine Umwelt nicht.

Gast Gast

Offline WGS

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Der Mechanismus von Antikythera
« Antwort #6 am: 11. 10. 2006 | 16:39:15 »
Zitat
Jede gewöhnliche mechanische Uhr (keine Quarzuhr) ist ein "analoger Computer", auch wenn sie nicht als solcher üblicherweise bezeichnet wird. Kaum einer wird zu seiner Uhr "analoger Computer" sagen, das Antikytheragerät ist wohl auch ein analoger Computer, das aber ist sicher nicht seine Funktion. Ob es ein Navigationshilfsgerät, ein Horoskopapparat, oder wasweissich ist - ich weiss es nicht, ich kenne es und seine Umwelt nicht.


Sorry Gast Gast,

Aber da muss ich wiedersprechen, denn nicht jedes Zahnradwerk, zu was ja auch jedes
Uhrwerk zählen dürfte ist ein analoger Computer. Computer ist für mich im weitesten Sinne
eine Vorrichtung, die mir einige Sachen abnehmen oder erleichtern kann, oder mir als Hilfsmittel
zur Verfügung steht, Wie z.B. frühere Rechenmaschinen und dergleichen, in neuerer zähle ich dazu den Taschenrechner.
Mechanische Uhren im Gegensatz dazu, sind ein in sich funktionierendes und angetriebenes Räderwerk zum Zwecke eines Vorgangs, in dem Falle zum anzeigen der Zeit nach genauen festgelegten Takt und eventuell noch Glockenschlag usw, das die meisten Uhrwerke eh nicht automatisch konnten, sondern manuell geschlagen werden musste.

Das Antikytheragerät, ist aber schon deshalb verrückt, da solche hochkomplizierten Zahnwerke,
in der Antike gar nicht bekannt waren. Was das Gerät sein könnte, so muss auch ich passen, aber vielleicht ne Art Sextant, oder das Modell für ein grosses System.

Bayrische Grüsse
WGS
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Offline ASA3USER

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Der Mechanismus von Antikythera
« Antwort #7 am: 11. 10. 2006 | 17:47:08 »
Das geht auf eine Definitionsfrage.
Natürlich meint jeder heutzutage, ein Computer ist ein Rechner - nicht unbedingt.
Auch ich würde ein Differential an sich nicht als Computer bezeichnen, obwohl Differentialgetriebe in Analogcomputern verwendet wurden.
Eine Uhr als Vorrichtung zu Berechnung und zum Abmessen von Zeit, Zeitabläufen, Zeitspannen, bisweilen sogar astronomischen Ereignissen - warum sollte das nicht als Computer bezeichnet werden?
Computus war ursprünglich die Formel / Tabelle zur Berechnung des Osterdatums....

Siehe auch:
http://dcoward.best.vwh.net/analog/analog1.htm

gastgast

Zwirni

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Der Mechanismus von Antikythera
« Antwort #8 am: 11. 10. 2006 | 17:48:11 »
Ich glaube ihr heftet euch zu sehr am Begriff "analoger Computer" fest ... Analog heisst für mich, dass es sich bei dem Gerät um ein Objekt handelt, welches Materialien besitzt die mehr als 2 Zustände annehmen können. Das Gegenteil ist digital - hier gibt es nur 0 und 1 als Zustände und das Ganze noch in einem wesentlich verkleinerten Massstab.

Das Antikytheragerät bestand aus Zahnrädern, die je nachdem welche Stellung sie einnahmen einen unterschiedlichen "Wert" annehmen und dieser weiterverarbeitet wird. Bei digitalen Computer würde dieser Wert aus einer Reihe einzelner Bits zusammengesetzt werden - und eben das ist der Unterschied.

Im Prinzip ist auch jede ältere nicht-digitale Uhr ein analoger Rechner (ich vermeide absichtlich das Wort Computer, da dies in dem Zusammenhang irreführt). In dieser nehmen die Räder in bestimmten Abständen eine andere Position ein wodurch die Zeiger sichtbar beeinflusst werden. Bei einer Digitalen Uhr genügt von einer winzigkleinen Verarbeitungseinheit (im Computer CPU genannt *fg*) eine kurze Werterhöhung der gesendeten Bits von 0 auf 1 um die Anzeige umzuschalten.

Ich hoffe, ihr versteht worauf ich hinaus will :) Das Antikytheragerät ist wirklich eine Art analoger Rechner mit dessen Hilfe man bestimmte Dinge berechnen konnte. Es kommt nur auf die Art und Weise der Verarbeitung an, das ist der feine Unterschied :)

http://kaluza.physik.uni-konstanz.de/a/gesch/gesch.htm (interessante Website zur Geschichte der Computer, inclusive Antikytheragerät)
http://www.plattpartu.de/comp/lex/a.htm  (für die Norddeutschen unter euch *fg*)

Und, was das Ganze für mich etwas erstaunlicher macht, der Quantencomputer würde wieder zu den analogen Geräten zählen:  http:// http://www.brandeins.de/magazin/archiv/2001/ausgabe_01/druckversionen/schwerpunkt/artikel6.html

Zwirni

Offline jerry

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Der Mechanismus von Antikythera
« Antwort #9 am: 11. 10. 2006 | 17:49:29 »
Fast.
Es gibt ja auch in der sog. "Digitaltechnik" einen sogenannten "Schwellenwert".
- Also sobald z.B. soundsoviel Volt überschritten werden, dann ändert sich der digitale Zustand (vergleiche: "Hi-Low-Lampe"). Es wird also sehr oft so vorgegangen, dass analog per Definition eines "Schwellenwertes" zu einem digitalen Zustand "erzwungen" wird.
Dieses echte "entweder-oder" gibt es also so an sich oft gar nicht.
Es kommt nur auf die Art und Weise der Verarbeitung an, das ist der feine Unterschied
Genau. Jeder, der sich mal ein wenig mit K.I. beschäftigt hat, weiss das auch.

Jerry

Offline WGS

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« Antwort #10 am: 11. 10. 2006 | 17:50:57 »
Dazu mal dieses Bild:

 

Ist das Beste das ich bisher sah, aber Frage?
Gibt es neue Erkenntisse zum Mechanismus ?

Bayrische Grüsse
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Offline ASA3USER

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« Antwort #11 am: 11. 10. 2006 | 17:52:57 »
Hi,
in De re publica 22 ist davon die Rede, dass es eben NICHT gelungen
sei, die 5 Planeten in ein Kleinplanetarium einzubauen.
Archimedes habe hier aber dann den Durchbruch geschafft.<BR>
Von Zahnrädern ist nicht die Rede.
Oder meint der Artikel eine andere Stelle?<BR>
cicero
END ASA3 3/2003

Offline Dana

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« Antwort #12 am: 11. 10. 2006 | 17:54:24 »
ASA4 9/2005

Mal sehen was N-TV gleich in der Doku dazu bringt.....

00:10 - 01:00 Uhr

Archimedes & Co. - Hightech im Altertum

Dokumentation 4-743-560

In der Doku soll es u.a. auch um den Mechanismus von Antikythera gehen.


Dana

Offline OM

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Der Mechanismus von Antikythera
« Antwort #13 am: 11. 10. 2006 | 17:56:37 »
Hi Dana,
und gab es etwas Aufklärung?

Gruss
OM
__________________
LG
Olaf
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Offline Dana

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« Antwort #14 am: 11. 10. 2006 | 17:57:50 »
"Aufklärung" ist zuviel gesagt, das meiste was gezeigt und erklärt wurde, ist ja nichts Neues.

Man zeigte wie man mit recht einfachen Hilfsmitteln (Feile) derartige feinen Zahnräder herstellen konnte. Es wurde der Nachbau dieses Mechanismus vorgestellt und man geht davon aus das der Mechanismus alle Planetenumlaufbahnen darstellte; also sowas wie ein mobiles Planetarium ist.

Aber es drüfte ja wohl kaum ein Einzelstück gewesen sein, wo könnten denn andere solch technischer Geräte liegen bzw. versteckt worden sein um sie der Nachwelt zu erhalten?

Dana